28 Fotos 17 Arten

Jagende Makrelen sind fast immer der Grund dafür, wenn Schwärme kleiner Fische auseinander jagen und einzelne in alle Richtungen aus dem Waser herrausspringen.


Blauflossen - Makrele ( Caranx melampygus )

Maximale Länge: 1 m

Tiefe: 1 - 190

Olivsilberner Körper mit blauen und schwarzen Punkten.

Tag und nachtaktiv

Jagt meist in kleinen Gruppen.

Nicht scheu, jedoch wachsam.

Foto 1 Astrid:Hurghada Ägypten

Foto 2 Johnny: Embudu Malediven


Dickkopf - Stachelmakrele ( Caranx ignobilis )

Maximale Länge: 1,70 m

Tiefe: 5 - 80 m

Einer der wildesten Fischräuber, bewegt sich schnell von Riff zu Riff, jagt aber auch im seichten Wasser.

Foto 1 Johnny: Hurghada Ägypten


Schwarzgoldene Pilotmakrele, auch Goldmakrele oder Königsmakrele (Gnathanodon speciosus)

Jungfische
Jungfische

Maximale Länge: 1,2 m

Tiefe: 1 - 50 m

Silbrig - gelber Körper mit wenigen hellen schwarzen Streifen.

Man sieht sie in kleinen Schulen an Außenriffen und in tiefen Lagunen.

Jungfische ( siehe Fotos 1 - 3 ) begleiten größere Tiere wie Schildkröten, Haie, große Zackenbarsche, Rochen, und wie hier gesehen auch schon mal eine Taucherflasche, um Schutz zu erlangen.

Fotos  1 - 4 Johnny: Hurghada Ägpten


Querstreifen - Stachelmakrele ( Carangoides ferdau )

Maximale Länge: 70 cm

Tiefe: 1 - 60 m

Silbriger Körper mit 5 bis 7 Streifen.

Lebt meist in kleinen Schulen, die sich schnell fortbewegen.

Kleine Fische und Krebse, die sie aus dem Sand ausgraben sind ihre Mahlzeit.

Foto 1 Johnny: El Quesir Ägypten


Spanische Makrele ( Scomberomorus )

Maximale Länge: 2,20 m

Tiefe: 10 - 100 m

Eine räuberische, meist solitäre Art.

Foto 1 Johnny: Hurghada Ägypten


Schwarzgoldene Pilotmakrele ( Gnathanodon speciosus )

Maximale Länge: 1,10 m

Tiefe: 2 - 50 m

Jungtiere pilotieren gerne Haie und Zackenbarsche, oder schwimmen unter treibenden Algeninseln.

Alttiere wühlen mit ihrer Schnauze im Sand nach versteckten Wirbellosen wie Mollusken und Krebsen.

Foto 1 Johnny: Embudu Malediven


Palometa ( Trachinotus goodei )

Maximale Länge: 60 cm

Tiefe: 0 - 12 m

Diese Art hat eine extrem lange After- und Rückenflosse. Die Flossen sind schwarzgerandet, der Körper silbrig.

Bildet gerne Schwärme in geringer Tiefe über Sandflächen.

Nicht scheu, lieben die Luftblasen der Taucher.

Foto 1 Johnny: Bonaire Karibik


Permit ( Trachinotus falcatus )

Maximale Länge: 110 cm

Tiefe: 0 - 35 m

Leuchtend silbriger Körper mit hohem Rückenprofil.

Spitze der Rückenflosse dunkel, gelegentlich dunkler runder Bereich hinter dem Ansatz der Brustflossen.

Nicht scheu, nähert sich manchmal schnell und kommt sehr dicht, wahrscheinlich locken ihn die Luftblasen an.

Foto 1 Johnny: Bonaire Karibik


Blaurücken - Stachelmakrele ( Caranx ruber )

Maximale Länge: 60 cm

Tiefe: 0 - 20 m

Leuchtend blauer und schwarzer Streifen, der über den Rücken bis zur unteren Schwanzflosse verläuft.

Silbriger Körper, ( Foto 2 ) kann sich jedoch ganz schwarz verfärben ( Foto 1 ) insbesondere bei der Nahrungssuche.

Diese Art ist in kleinen Gruppen bis hin zu großen Schwärmen anzutreffen.

Nicht scheu, nähert sich sich gerne den Tauchern, wahrscheinlich ziehen die Luftblasen sie an

Fotos 1 - 2 Johnny: Bonaire Karibik


Großaugen - Stachelmakrele ( Caranx sexfasciatus )

Maximale Länge: 75 cm

Tiefe: 0 - 20 m

Gelbe Schwanzflosse, silbriger Körper und schwärzliche Kielschuppen.

Schwimmt in Riffnähe, meist in kleinen bis größeren Gruppen ( siehe Foto 1 ).

Manche Schwärme können standorttreu sein.

Scheu, schwimmen langsam bei Annäherung davon, kommen manchmal aber auch wegen der Luftblasen der Taucher sehr nah heran.

Fotos 1 - 2 Johnny: Bonaire Karibik


Pferde - Stachelmakrelen ( Caranx hippos )

Maximale Länge: 1m

Tiefe: 0 - 45 m

Brustflossen und die Spitze des Kiemenbogens haben einen schwarzen Fleck

Sie bevorzugen klares Freiwasser, man sieht sie selten über Riffen

Scheu, schwimmen langsam bei Annäherung davon, kommen manchmal aber auch wegen der Luftblasen der Taucher sehr nah zu ihnen.

Foto 1 Johnny: Bonaire Karibik


Heringsmakrele ( Decapterus macarellus )

Maximale Länge: 30 cm

Tiefe: 0 - 40 m

Schwarzer Fleck am Kiemendeckel. Der Körper ist silbern und reflektiert.

Bildet große Schwärme über Riffen, Steilwänden, in Buchten und Schiffswracks.

Nicht scheu, bleibt jedoch auf Distanz, nähert man sich, schwimmen sie weg.

Foto 1 Astrid: Bonaire Karibik


Zitronen - Stachelmakrele ( Carangoides bajad )

Maximale Länge: 53 cm

Tiefe: 1 - 90 m

Silbrig ( Foto1 ) oder gelb ( Foto 2 ) mit orangenen Punkten.

Die gelbe ist häufiger im roten Meer anzutreffen als die silbrige.

Um näher an ihre Beute zu kommen, begleiten sie gelbe Meerbarben.

Nicht scheu

Fotos 1 - 2 Johnny: Hurghada Ägypten


Großmaul - Makrele ( Rastrelliger kanagurta)

Maximale Länge: 38 cm

Tiefe: 5 - 70 m

Zu finden im Freiwasser von tiefen Lagunen, entlang geschützter Außenriffe und Buchten.

In Schulen wird das Wasser nach Zooplankton durchsiebt.

Fotos 1 - 4 Johnny: El Qesir Ägypten


Zweilinien - Makrele ( Grammatorcynus bilineatus )

Maximale Länge: 1 m

Tiefe: 5 - 20 m

Die zweite Linie macht einen scharfen Bogen hinter der Brustflosse.

Lebt gelegentlich an Außenriffen oder im Oberwasserbereich von küstennahen Gewässern.

Frißt Heringe und Zooplankton.

Fast immer einzeln unterwegs.

Foto 1 Johnny: Hurghada Ägypten


Regenbogen - Renner ( Elagatis bipinnulata )

Maximale Länge: 1,2 m

Tiefe: 1 - 15 m

Pelagische Art, nahe oder an der Oberfläche, über Riffen.

Foto 1 Johhny: Elphinstone Ägypten


Pilotfisch oder Lotsenfisch ( Naucrates ductor)

Maximale Größe 70 cm

Tiefe: 0 - 50 m

Ihr Name kommt daher, dass diese Makrelen sehr häufig große Haie und Meereschildkröten begleiten.

Sie dienen den großen Räubern und Schildkröten, indem sie sie von störenden Ektoparasiten befreien und lose Hautschuppen abfressen.

Fotos 1 - 2 Johnny: Daedalus Ägypten