21 Fotos 10 Arten


Einleitung

Es gibt 26 Gattungen mit über 100 Arten.

Sie sind eng verwandt mit den Drückerfischen.

Sie sehen sich auch ähnlich, obwohl die Feilenfische einen schlankeren und längeren Körper haben. Sie haben auch nur einen oder zwei ( anstatt drei ) Rückenstachel.

Sie erreichen je nach Art eine Größe zwischen 4 cm und 1,1 m.


Borstenschwanz - Feilenfisch ( Acreichthys tomentosus )

Maximale Länge: 7 cm

Tiefe: 1 - 25 m

Kann Färbung dem Untergrund anpassen.

Hat eine V-förmige Markierung ( sieht man nicht immer ) an der Seitenmitte.

Auf küstennahen Sandflächen und an Hängen mit kleinen Algenfeldern.

Meist einzeln unterwegs.

Fotos 1 - 2 Astrid: Lembeh Strait Nord - Sulawesi

Foto 3 Johnny: Lembeh Strait Nord - Sulawesi


Schriftfeilenfisch ( Aluterus scriptus )

verschiedene Farbvarianten

Maximale Länge: 1m

Tiefe: 2 - 80 m

Größte Feilenfisch - Art.

Scheu und solitär.

Die Schuppen haben kleine Stacheln und sind so rauh wie eine Feile, daher ihr Name.

Foto: 1 Astrid: Bonaire Karibik

Foto 2 Johnny: El Quesir Ägypten

Fotos 3 - 5 Johnny: Hurghada Ägypten


Weissflecken - Feilenfisch ( Cantherhines macrocerus )

Maximale Länge: 45 cm

Tiefe: 3 - 25 m

Sichtbar, vergrößerter Bauchanhang, orangefarbene Stacheln an der Schwanzwurzel, weißliche Schnauze.

Es gibt zwei Farbformen, die eine mit großen weißen Flecken die andere ohne Flecken.

Schwimmen paarweise über's Riff, und meistens beide Varianten.

Neugierig, mit langsamen Bewegungen kommt man in ihre Nähe.

Foto 1 Astrid: Bonaire Karibik

Foto 2 Johnny: Bonaire Karibik


Schwanzfleck - Feilenfisch ( Cantherhines pullus )

Maximale Länge: 21 cm

Tiefe: 5 - 20 m

Weißer Fleck an der Schwanzflosse und Körper mit orangenen Flecken bedeckt.

Die häufigste Farbform hat breite dunkelbraune und schmale mattgelbe Längsstreifen.

Farbe kann verblassen oder ganzheitlich braun werden.

Normalerweise hält er sich in Bodennähe auf, versteckt in Gorgonien und Geweihkorallen.

Scheu, versteckt sich bei Annäherung in Löchern und Spalten.

Fotos 1 - 2 Johnny: Bonaire Karibik


Netz - Feilenfisch ( Cantherinus pardalis )

Maximale Länge: 25 cm

Tiefe: 1 - 25 m

Braunes Wabenmuster mit einem weißem Fleck auf der Schwanzwurzel.

Man findet ihn regelmäßig an korallenreichen Hängen von Lagunen und an Außenriffen, sowie in Seegras- und Seetangzonen, dabei immer in Verstecknähe.

Scheu.

Foto 1 Johnny: El Qesir Ägypten


Schlanker Feilenfisch ( Monacanthus tuckeri )

Maximale Länge: 10 cm

Tiefe: 3 - 20 m

Sein Körper hat meistens ein weißes Netzmuster.

Sonst ist sein Körper, seine Schnauze sowie sein Kopf schlank und länglich.

Seine Färbung geht von braun bis grau, oder gelb- bis rötlichbraun, seine Färbung kann drastisch wechseln, verblassen oder dunkler werden, um sich zu tarnen.

Sein Bauchlappen hat meistens einen gelblichen Rand.

In Riffen wohnend, meist senkrecht zwischen den Ästen einer Gorgonie, wo er wegen seiner guten Tarnung schwer zu entdecken ist.

Nicht scheu, man kann dicht ran, da er " seine " Gorgonie nicht verlassen will.

Fotos 1 + 2 Astrid: Bonaire Karibik

Foto 3 Johnny: Bonaire Karibik


Rotmeer - Palettenstachler ( Oxymonacanthus halli )

Maximale Länge: 7 cm

Tiefe: 0,3 - 30 m

Blauer Körper mit orangenen Flecken.

Man findet ihn als Paar oder in kleinen Gruppen zwischen Millepora-Feuerkorallen oder in Acropora - Dickichten von denen er die Polypen frißt.

Foto 1 Johnny: El Qesir Ägypten

Foto 2 Johnny: Hurghada Ägypten


Mimikry - Feilenfisch ( Paraluteres prionurus )

Maximale Länge: 10 cm

Tiefe. 5 - 20 m

Brauner Körper mit bläulichen Punkten und weißem Bauch.

Seltener Bewohner von geschützen Außenriffen und korallenreichen Lagunen. 

Er ahmt den giftigen Spitzkopf - Kugelfisch nach, was ihn vor Verfolgung geschützt.

Foto 1 Johnny: Hurghada Ägypten


Weißlinien - Feilenfisch ( Pervagor nigrolineatus )

Maximale Länge: 8 cm

Tiefe: 1 - 25 m

Foto 1 Johnny: Lembeh Strait Nord - Sulawesi


Algen-Feilenfisch ( Pseudomonacanthus macrurus )

Maximale Länge: 18 cm

Tiefe: 3 - 25 m

Auch Bügelkraut - Feilenfisch genannt, man findet ihn in flachen Küstenabschnitten, gerne in Riffen aber auch in mit Algen bewachsenen Regionen in küstennahen Gewässern.

Ausgewachsene Exemplare findet man meist als Paar.

Foto 1 Astrid: Bali Indonesien