Durch Fischerei, Klimaveränderung und Umweltschäden geraten die Korallen weltweit immer mehr unter Druck. Auf sämtlichen Weltmeeren findet man zerstörte Korallenriffe. Wie z.b. das Great Barrier Reef. In den letzten 27 Jahren ist dort die Korallendichte von 28% auf 13,8% zurückgegangen, was über die Hälfte entspricht.

Korallenriffe sind eine der faszinierendsten und artenreichsten Lebensgemeinschaften auf unserem Planeten. Es ist eine Lebensgemeinschaft von Organismen, die sehr verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften entwickelt haben.

Ein Korallenriff kann überall dort entstehen, wo der Meeresboden dicht genug an die Meeresoberfläche heranreicht, da dort genug Licht für die Korallen zur Verfügung steht, und die Temperaturen des Wassers zwischen 20 und 30 Grad liegen.

Diese Bedingungen beschränken sich nur innerhalb der Breitengrade 25°N bis 25°S, dem sogenannten Riffgürtel. Außerhalb dieser Zone existieren nur vereinzelte Kaltwasserriffe.

Bis man Korallen als Tiere erkannt hat, dauerte sehr lange, denn die Ähnlichkeit der Seeanemonen mit einer Blume führte dazu, daß man sie bis zum 18 Jahrhundert für Pflanzen hielt.